Augenzentrum Sievering | Augenordination Hollabrunn
PROF DR MICHAEL RADDA

Ihr Arzt
Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Radda
- Konsiliarfacharzt in der Privatklinik Döbling und im Privatspital Rudolfinerhaus. - Vorsitzender des fachspezifischen Prüfungsausschusses für die Facharztprüfung für Augenheilkunde und Optometrie. War 2 Jahre Präsident der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft. 8 Jahre lang Obmann der Wiener Primarärzte. Versierter Operateur des Grauen (Cataract) und Grünen (Glaukom) Stars, langjährige Erfahrung mit der Operation der Schlupflider. Pionier der Laseroperation der Fehlsichtigkeit. Prof. Radda hat als erster Operateur in Österreich die Laser-Operation der Fehlsichtigkeit durchgeführt. Diagnostik der Altersbedingten Makuladegeneration und des Glaukoms mit modernstem OCT-Gerät in der Ordination. Vorlesungen an der Medizinischen Universität Wien über "Laserchirurgie in der Augenheilkunde". Beruflicher Werdegang: Matura im Gymnasium Hollabrunn. Medizinstudium und Promotion (Doktor der gesamten Heilkunde) in Wien. Nach Abschluss des Studiums Tätigkeit am Institut für Krebsforschung. Assistent an der 1. Medizinischen Universitätsklinik (Prof. Deutsch). Ableistung des verkürzten Präsenzdienstes im Heeresspital Stammersdorf. Danach Universitätsassistent und Oberarzt an der 1. Univ. Augenklinik (Prof. Freyler). Habilitation für das Fach Augenheilkunde und Optometrie als Universitätsdozent (ohne Tierversuche). 5 Jahre später Ernennung zum Universitätsprofessor. Em. Vorstand der Augenabteilung des Donauspitals (SMZOst). Thomas Michael Radda ist in Hollabrunn geboren, als Sohn einer Zahnärztin und eines praktischen Arztes. Der Namen Thomas wird allerdings nicht aktiv angeführt, da ihn seine Eltern immer Michael gerufen haben. Verheiratet, 3 Kinder.

Fachschwerpunkte & Operationsmethoden

Operation des Grauen Stars (Kataraktoperation nach der modernsten Methode)
Der Graue Star äußert sich dadurch, daß der Patient langsam schlechter sieht. Es handelt sich um eine meist altersbedingte Trübung der Augenlinse. Es gibt verschiedene Formen des Grauen Stars, wobei entweder das Sehen in der Ferne oder das Lesevermögen eingeschränkt ist. Nach Augenverletzungen oder bei Stoffwechselerkrankungen kann der Graue Star auch schon bei jüngeren Menschen auftreten. Man muß heute nicht mehr darauf warten, bis der Graue Star "reif" geworden ist. Der Patient kann den Zeitpunkt der Operation mitentscheiden (sobald er im Berufsleben oder im Alltag durch das schlechte Sehen gestört ist). Vor der Operation wird das Auge mittels Ultraschall vermessen (Biometrie) und so die richtige Stärke der zu implantierenden Kunststofflinse exakt errechnet. Die Operation selbst wird in Lokalanästhesie oder Tropfanästhesie durchgeführt und dauert etwa 20 Minuten. Es wird ein Schnitt von lediglich 2,8 - 3 mm Länge ausgeführt und dann die getrübte Linse mittels Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. (Dies ist die weltweit modernste Methode!) Anschließend wird eine faltbare Linse in den Kapselsack implantiert (Hinterkammerlinse). Die Wunde verschließt sich von selbst (in den meisten Fällen muß keine Naht mehr gelegt werden). Sind Patienten vor der Operation kurz-oder weitsichtig, so können sie durch die Operation auf Normalsichtigkeit eingestellt werden. Der Patient sieht bereits am Tag der Operation ausgezeichnet, vorausgesetzt, es liegen nicht andere Augenerkrankungen vor. Vor der Operation sollte ein OCT (optische Coherence Tomographie) durchgeführt werden. Sollte eine feuchte Netzhautverkalkung vorliegen, muss diese vor der Kataraktoperation behandelt werden. Patienten mit altersbedingter Netzhautverkalkung (AMD) erhalten Speziallinsen mit UV-Filter, die ein Fortschreiten der Netzhautverkalkung verhindern können.

Operation des Grünen Stars (Glaukom - mikrochirurgische Operation und Laseroperation)
Hr. Prof. Radda steht ein moderner SLT Laser zur Verfügung. Damit kann der grüne Star sehr schonend behandelt und eventuell sogar geheilt werden, ohne dass das Auge aufgeschnitten werden muss. Der Grüne Star äußert sich in einer Erhöhung des Augeninnendruckes. Der Augendruck ist unabhängig vom Blutdruck. Seine permanente Erhöhung führt unbehandelt zur Erblindung. Der grüne Star kann heutzutage ausgezeichnet behandelt werden, vorausgesetzt er wird rechtzeitig erkannt. Der Grüne Star ist deshalb so gefährlich, weil der Patient im Anfangsstadium überhaupt keine Beschwerden hat. Erst wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist, kommt es zur Sehverschlechterung. Daher sollten sich alle über 40jährigen regelmäßig den Augendruck messen lassen. Ist ein Glaukom diagnostiziert, so kann es durch Augentropftherapie, Laseroperation oder fistulierende Operation behandelt werden. Die Laseroperation wird bei gering erhöhten Augendruck durchgeführt, während die fistulierende Operation bei stark erhöhten Augendruck indiziert ist. Ziel der Operation ist es, den Augendruck zu normalisieren, wodurch der Sehnerv nicht weiter geschädigt werden kann. Man kann heute ohne weiteres kombiniert den Grauen Star und Grünen Star operieren. Mit dem SLT Laser kann man in gewissen Fällen erreichen, dass der Glaukom Patient nicht mehr seine Augen mit drucksenkenden Tropfen Eintropfen muss.

Laseroperation bei diabetischer Retinopathie
Bei länger bestehendem Diabetes mellitus kann es zu Netzhautveränderungen im Rahmen der Grunderkrankung kommen (diabetische Retinopathie). Diese Veränderungen verursachen anfänglich oft keine Sehverschlechterung, können aber bei weiterem Fortschreiten bis zur Erblindung führen. Mittels Argon-Laser-Therapie kann ein Fortschreiten der diabetischen Retinopathie gestoppt werden und ein gutes Sehvermögen erhalten werden. Wichtig ist auch die Kontrolle der Langzeitzuckerwerte (HbA1C). In manchen Fällen wird die Behandlung der diabetischen Retinopathie mit Injektionen in den Glaskörperraum durchgeführt. Dadurch kann das Sehvermögen deutlich gebessert werden.

Laseroperation und intraokulare Injektionen als Therapie bei AMD
Bei der feuchten Form der altersbedingten Makuladegeneration kann es zu subretinalen Gefäßneubildungen kommen. Diese führen zu einer deutlichen Sehverschlechterung. Mit modernsten Methoden (Injektionen in den Glaskörperraum) können diese Gefäßneubildungen behandelt werden. Es kann nicht nur die Sehverschlechterung verhindert werden, sondern es kann durch die Injektionen auch zu einer Sehverbesserung kommen. Allerdings müssen die Injektionen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Als Therapiekontrolle muss ein OCT optische (Coherence Tomographie) durchgeführt werden.

Glaskörperoperationen
Bei Diabetikern kann es zu Blutung in den Glaskörperraum kommen, die mit einer deutlichen Sehverschlechterung vergesellschaftet ist. Durch mikrochirurgische Entfernung der Blutung aus dem Glaskörperraum kann das Sehen wieder hergestellt werden. Beim sogenannten Macular Pucker wird der gelbe Fleck durch eine epiretinale Membran so verzogen, dass eine Sehverschlechterung resultiert. Durch operative Entfernung dieser Membran kann das Sehen wieder hergestellt werden. "Makulalöcher", das sind Netzhautlöcher in der Netzhautmitte - auch hier kann durch eine entsprechende Operation ein gutes Sehvermögen wieder hergestellt werden. Diese Operationen werden sinnvollerweise in Vollnarkose durchgeführt.

Medizinisch exakte Brillen- Bestimmung und Zweitmeinung
Exakte Brillenbestimmung nach modernen medizinischen Methoden. Hr. Prof. Radda war viele Jahre Vorsitzender der fachspezifischen Prüfungskommission für das Fach Augenheilkunde. Er verfügt über großes Fachwissen in allen Teilgebieten der Augenheilkunde. Er ist gerne bereit, Patienten zu beraten, die von anderen KollegInnen eine augenärztliche Diagnose gestellt bekommen haben, oder denen zu einer Operation geraten wurde.

Laseroperation der Fehlsichtigkeit
Prof. Dr. Radda ist Pionier der Laseroperation der Fehlsichtigkeit mit dem Excimer Laser. Er war der erste Operateur, der diese Operation in Österreich durchführte. Die von ihm angewandte Methode der Trans PRK führt im Gegensatz zur Lasik zu keiner Verstärkung der Symptome bei trockenem Auge. Bei dieser Methode können auch keine Schnittfehler wie bei der Lasik an der Hornhaut auftreten.

Trockenes Auge (Sicca Syndrom)
Nach eingehender Diagnostik werden Patienten mit trockenem Auge mit entsprechenden Augentropfen behandelt. Wenn dies nicht ausreicht, können Medikamente (Tabletten) verordnet werden und bei Bedarf die Tränenpünktchen verschlossen werden (Punctum Plugs).

Arteriitis temporalis
Hr. Prof. Dr. Radda ist Spezialist in der Diagnostik und Therapie dieser entzündlichen Gefäßerkrankung. Diese Art der Erkrankung kann bis zur Erblindung führen.
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